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weibliche wespenspinne

Wespenspinne


Bei der Wespenspinne handelt es sich um eine Spinne, die gelb schwarz und weiß ist. Nach der Wespenspinnen Paarung wird das deutlich kleinere Männchen meist vom Weibchen aufgegessen. Sie zählt hier in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten zu den einheimischen Spinnen.

 

 

 

 

 

Das Männchen der Wespenspinne

Es ist nur wenige Millimeter groß, Wespenspinnenmännchendas Wespenspinnenmännchen und es hat auch nicht die schöne Musterung wie das Weibchen. Es fällt einem nur auf, wenn man genau danach Ausschau hält und sitzt meist man Rande des Spinnennetzes. Häufig fertigen die Männchen gar kein eigenes Spinnennetz, es kommt sogar vor, dass es ein Weibchen aus ihrem Netz vertreibt. Obwohl das Männchen im Vergleich zum Weibchen sehr klein ist, verteidigen vor allem junge Weibchen ihr Netz nicht gegen die Männchen. Im Gegensatz zu den Weibchen, wechseln die Wespenspinnenmännchen häufig ihren Platz. Da sie sehr wenig essen, sind sie auch nur so klein. Im Juli und August, werden die Männchen Geschlechtsreif. Nach der Paarung wird es meist vom Weibchen aufgegessen.

Die Beute

Da das Spinnennetz der Wespenspinnen sich in Wespenspinne mit BeuteBodennähe befindet, verfangen sich auch hauptsächlich Insekten in ihrem Netz, die selber auf dem Boden leben. Dies sind überwiegend Heuschrecken (Grashüpfer), aber auch Fliegen, Wespen und andere kleine Insekten. Beutetiere mit hartem Panzer, zum Beispiel Käfer, werden von der Wespenspinne wieder aus ihrem Netz befreit. Sobald ein Beutetier ins Netz geraten ist, geht alles Blitzschnell, die Wespenspinne beißt ihr Opfer, dabei wird das Gift der Wespenspinne verströmt, welches das Opfer lähmt und schließlich auch tötet. Kleine Beutetiere sterben häufig sofort, aufgrund der hohen Giftdosis, wohingegen große Beutetiere meist nur gelähmt werden und erst später sterben. Dann wird das Beutetier fein säuberlich "ein gesponnen" und mit einem Spannfaden am Netz befestigt. Wenn die Wespenspinne Hunger hat, holt sie sich ein eingesponnenes Beutetier und saugt es aus. Dieses Aussaugen kommt daher, da die Mundöffnung sehr klein ist. Nach jeder Mahlzeit, aber auch, wenn sie mit ihrem Spinnfaden aktiv war, reinigt sich die Wespenspinne intensiv, damit sie nicht selber an ihrem Netz kleben bleibt. Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen ungefährlich, das liegt zum einen am Gift selber, aber vor allem daran, dass die Gift-klauen die menschliche Haut nicht durchdringen können.

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Die schönste aller einheimischen Spinnen sind die Wespenspinnen. Auch wenn sie gefährlich aussehen, sind Wespenspinnen für den Menschen völlig ungefährlich.
Die Eier der Wespenspinne überwintern in einem Kokon, daraus schlüpfen im Mai die jungen Wespenspinnen. Die Netze der Wespenspinne befinden sich in Bodennähe, dadurch besteht der Hauptteil der Beute aus Heuschrecken. Die weibliche Wespenspinne hat einen etwa 2cm langen Körper, der auffällig mit gelben, weißen und schwarzen Querstreifen versehen ist. Durch diese Querstreifen sieht sie fast wie eine Wespe aus, daher auch der Name Wespenspinne.
Im Jahr 2009 habe ich in der Nähe von Aalen eine weibliche Wespenspinne gesehen, an gleicher Stelle, sind mir im Jahr 2010 bereits sieben Stück aufgefallen. Hier wohnen sie in überwiegend hohem Graß. Am 12.08.2010 habe ich an einer anderen Stelle etwas weiter außerhalb, auf einer Länge von etwa 8 Meter, 19 weibliche Wespenspinnen und eine männliche Wespenspinne gesehen. Hier wohnen die vielen Spinnen am überwiegend von Brennnesseln bewachsenen Wegesrand. Mitten in Aalen in einem Garten, habe ich am 14.08.2010 zwei Wespenspinnenweibchen gesehen. Im Jahr 2011 habe ich erstmal am 19.07 ein paar Wespenspinnenweibchen gesehen.