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weibliche wespenspinne

Wespenspinne


Bei der Wespenspinne handelt es sich um eine Spinne, die gelb schwarz und weiß ist. Nach der Wespenspinnen Paarung wird das deutlich kleinere Männchen meist vom Weibchen aufgegessen. Sie zählt hier in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten zu den einheimischen Spinnen.

Die Häutung

Bevor die Wespenspinne ihre volle Größe erreicht hat, muss sie sich bis zu zehnmal häuten, nur durch diese Häutungen kann sie wachsen, da der feste Chitin panzer nicht mit wächst. Wenn die Junge Wespenspinne einige Tage nichts  isst, und ihr Hinterkörper dick angeschwollen ist, steht sie kurz vor einer Häutung. Langsam beginnt sich dann die Haut vom Körper zu lösen, am Ende kommen dann auch die Spinnenarme dran. Die Häutung ist für die Spinne sehr anstrengend. Unmittelbar nach der Häutung, hängt sie an einem Spinnfaden etwas unterhalb ihrer alten Haut. Es dauert dann einige Zeit, bis sie sich vollständig erholt hat und sich wieder voll bewegen kann.

Bau des Kokons

Im August, ca. einen Monat, nachdem die KokonWespenspinne vom Männchen begattet wurde, beginnt sie mit der Eiablage. Der Kokon wird in der Nähe des Netzes, meistens bei Nacht, gebaut. Man kann den Kokon bau auch leicht vorhersehen, da die Wespenspinne kurz vorher einen sehr großen Hinterleib hat. Nachdem sie mit dem Kokon begonnen hat, klebt sie ihre gelben Eier von unten an den angefangenen Kokon. Nachdem die Eier einen Durchmesser von etwa 5mm erreicht haben, dies sind etwa 400 Stück, drückt sie diese mit ihrem Körper fester an den Kokon. Dieser Vorgang dauert nur ein paar Minuten. Jetzt beginnt die Spinne damit, den Kokon mit unterschiedlichen Fäden, Schicht für Schicht fertig zu stellen. Wenn die Temperaturen nicht zu kühl sind, dauert der gesamte Kokon Bau, etwa die halbe Nacht. Eine Wespenspinne kann mehrere Kokons bauen.

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