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weibliche wespenspinne

Wespenspinne


Bei der Wespenspinne handelt es sich um eine Spinne, die gelb schwarz und weiß ist. Nach der Wespenspinnen Paarung wird das deutlich kleinere Männchen meist vom Weibchen aufgegessen. Sie zählt hier in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten zu den einheimischen Spinnen.

Das Spinnennetz

Die Wespenspinnen zählen zu den Wespenspinnennetz mit StabilimentRadnetzspinnen.  Das Netz einer Wespenspinne hat einen Durchmesser von ca. 50cm und ist in Bodennähe nahezu senkrecht angebracht. Die Wespenspinnen bauen ihre Netze bevorzugt in sehr hohem Gras. Durch die Bodennähe des Netzes, besteht die Nahrung hauptsächlich aus Heuschrecken. Für den Netz bau benötigt die Spinne etwas über eine halbe Stunde, dieser findet meistens in den Abendstunden statt. Im Netz findet sich meistens ein für Wespenspinnen typisches Zickzack-Band, das wahrscheinlich der Stabilisierung des Netzes dient und Stabiliment genannt wird. Sie spinnt zuerst einen Rahmen zwischen den Gräsern. Danach spinnt sie einen Faden spiralförmig von innen nach außen. Nachdem sie außen angekommen ist, spinnt sie wieder einen Faden spiralförmig nach innen, diesmal  deutlich enger als zuvor, dabei isst sie den alten zuvor provisorisch angebrachten Faden auf. Die Wespenspinne geht hierbei besonders geschickt mit ihren beiden hinteren Beinen vor und "zieht" den Faden aus einer ihren Spinndrüsen, richtet ihn aus und verklebt ihn am nächsten Querfaden. So entsteht das typische Radnetz.  Der Faden selber besteht im Übrigen aus Eiweiß.

Die Beute

Da das Spinnennetz der Wespenspinnen sich in Wespenspinne mit BeuteBodennähe befindet, verfangen sich auch hauptsächlich Insekten in ihrem Netz, die selber auf dem Boden leben. Dies sind überwiegend Heuschrecken (Grashüpfer), aber auch Fliegen, Wespen und andere kleine Insekten. Beutetiere mit hartem Panzer, zum Beispiel Käfer, werden von der Wespenspinne wieder aus ihrem Netz befreit. Sobald ein Beutetier ins Netz geraten ist, geht alles Blitzschnell, die Wespenspinne beißt ihr Opfer, dabei wird das Gift der Wespenspinne verströmt, welches das Opfer lähmt und schließlich auch tötet. Kleine Beutetiere sterben häufig sofort, aufgrund der hohen Giftdosis, wohingegen große Beutetiere meist nur gelähmt werden und erst später sterben. Dann wird das Beutetier fein säuberlich "ein gesponnen" und mit einem Spannfaden am Netz befestigt. Wenn die Wespenspinne Hunger hat, holt sie sich ein eingesponnenes Beutetier und saugt es aus. Dieses Aussaugen kommt daher, da die Mundöffnung sehr klein ist. Nach jeder Mahlzeit, aber auch, wenn sie mit ihrem Spinnfaden aktiv war, reinigt sich die Wespenspinne intensiv, damit sie nicht selber an ihrem Netz kleben bleibt. Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen ungefährlich, das liegt zum einen am Gift selber, aber vor allem daran, dass die Gift-klauen die menschliche Haut nicht durchdringen können.

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Der Romanautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten Roman veröffentlicht. Auf seiner Autorenhomepage finden sich alle Infos zum Buch, ISBN und Leseprobe.
Autor Thomas Kappel